Fokker Dr.1-Quartett in 1:72

Alles fing mit der Idee an, ein dreidimensionales Schwarzweißbild zu erschaffen. Der alte Revell-Bausatz der Fokker Dr.1, welchen ich von einem Mitglied meines Modellflugvereins geschenkt bekam (Danke, Uli!), schien mir geeignet dafür. Da es Modelle von Rittmeister Manfred von Richthofens roter Dr.1 wie Sand am Meer gibt, bot sich die Maschine gut für das Vorhaben an. So wurde der Rote Baron zum Grauen Baron. Zwei Figuren von Germania Figuren beleben die Szene, im Hintergrund landete ein Bild eines Militärflugplatzes aus dem ersten Weltkrieg. Die Grasfläche, auf der das Modell steht, bildete ich nach, indem ich Ponal Fix & Fest auf eine Holzplatte dick auftrug und mit einem Schwamm die Struktur hineintupfte.

Da im Keller auch des Eduard Profipack der Dr.1 lag, dachte ich mir, ich baue gleich einen farbigen Dreidecker dazu. Allzu farbig wurde es dann nicht, da ich mich für die schwarze Maschine von Lt. Josef Carl Peter Jacobs entschied, mit dem feuerspuckenden Teufel auf den Rumpfseiten.

Der Eduard-Bausatz beinhaltet zahlreiche Decals und Lackiervorschläge für weitere attraktive Anstriche. So besorgte ich mir noch zweimal den neueren Revell-Bausatz, und stellte damit die Maschine von Lt. Lothar von Richthofen (rote Cowling, gelbe Flächen) und die von Hptm. Adolf Ritter von Tutschek (weiße Cowling, schwarze Flächen) dar.

Alle Modelle wurden mit dem Pinsel lackiert (Emailfarben: Humbrol / Revell) und erhielten einen seidenmatten Klarlacküberzug (Mr.Hobby).  

Frohes Baschdlä!

Thomas Brückelt

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