Da man dem nie realiserten Entwurf der Messerschmitt Me P.1111 die hohe Geschwindigkeit schon ansieht, dachte ich mir, das Gerät würde als Airracer auch überzeugen. Um in der Benennung noch einen Bezug zur Messerschmitt-Projektnummer herzustellen, wurde so der „Quad 1 Racer“ daraus.
Das Modell entstand aus dem schönen Resin-Bausatz von Airmodel Products. Blasenfrei gegossene Teile mit feinen Oberflächenstrukturen und eine sauber gezogene Haube finden sich in dem Karton, sowie eine Bauanleitung, die keine Fragen offen lässt. Wobei der Bau bei den wenigen Teilen im Grunde selbsterklärend ist. Decals liegen keine bei.
Damit die Nase korrekt sitzt, liegt eine Montagehilfe bei, die beim Verkleben in den geteilten Bugfahrwerkschacht geklemmt wird, was ich für eine gute Idee halte.
Beim Fügen des Seitenleitwerks musste ich ein wenig spachteln und schleifen. Die Lufteinläufe bohrte ich etwas tiefer auf und in der Düse ergänzte ich einen Konus. Da das Modell fliegend präsentiert wird, landete noch eine Pilotenfigur im Cockpit. Damit der Pilot eine Fahrtmesseranzeige hat, fügte ich noch ein aus gezogenen Gießästen gebautes Staurohr hinzu.
Die Verzierungen stellte ich komplett mit selbst gedruckten Decals dar, welche ich auf transparente Decalfolie druckte. In dem Fall war klar, dass der Grundanstrich weiß sein musste. Der Blendschutz vor der Haube ist auflackiert. Für die Lackierung habe ich Email-Farben von Humbrol und Revell aufgepinselt. Nach dem Anbringen der Decals versiegelte ich mit seidenmattem Klarlack von Mr. Hobby (Spray).
Dem Modell habe ich hier ein kurzes Video gewidmet:
Frohes Baschdlä!
Thomas Brückelt











