Die Modelle beim „Static Display“
Wolle hatte folgende, wie immer beeindruckende, Modelle auf dem Tisch.
Ein Dino 246 GT von Fujimi, 1:24, OOB gebaut. Der Kit ist super detailiert, hinter den Sitzen steckt ein toller V6 Motor mit 2,4 Liter Hubraum. Lackiert mit Tamia Rot aus der Rütteldose.
Dann noch zwei Produkte aus Zuffenhausen, ein Porsche 911 turbo von Italeri 1:24.
Ein „fliegender Goldbarren“ mit Vmax 290km/h (!) – Motor nur rudimentär vorhanden, aber das war egal, weil die Haube hinten sowieso zu bleibt. Die Gurtbänder wurden noch ergänzt. Verwendet wurde hier Gravity-Color, Gold und helles Silber in einer geheimen ZS-Mischung 😉 auf Silbergrundierung aufgetragen. Alle Chromteile wurden schwarz ausgeführt.
Und ein weiterer Porsche 911 „Magnus Walker“.
Das ist ein 1:18 Metallmodell von Norev. Das Modell wurde zerlegt, glasperlengestrahlt und den Innenraum neu aufgebaut. Es kamen Rennsitze, Gurtbänder und ein Überrollkäfig rein. Die Aussenspiegel sind als 3D Druck auf beiden Seiten hinzugekommen. Ursprünglich ist die Auspuffanlage auf der Seite und wurde in die Mitte umgelegt und das Belüftungsgitter auf der Motorhaube durch PE-Messinggitter ersetzt. Anschließend das Fahrzeug in seiner ikonischen 3-Farben-Lackierung gespritzt.
Alle 3 Modelle erhalten mit AVO 2-K-Klarlack HS mehrere Schichten. Natürlich mit Zwischenschliff. Am Schluß dann schleifen, schleifen und schleifen. Erst dann polieren. Hier gilt: Wer gut schleift, muss wenig polieren.
Uwe hatte eine Dassault Ouragan von Heller 1:72 mit im Gepäck. Obgleich ein älterer Bausatz sieht das Modell in der Israelischen Blau-Braun Bemalung top aus.
Jürgen III zeigte drei Bf 109 E-1, E-3, E-4 alle aus der 1:72 Tamiya Form. Ein Modell (E-4)direkt aus der Tamiya Schachtel, die anderen beiden von ICM. Durch das unterschiedliche Material der Plastikteile und sicherlich auch durch das Alter der Formen ergaben sich zum Teil erhebliche Passunterschiede bei den einzelnen Bausätzen.
- Das Modell der E-1 zeigt eine Maschine der 2./JG53 im August 1940 in Rennes. Bildquelle und Decals von KAGERO.
- Die E-3 III./JG54, 1940 in Frankreich. Bildquelle Aircraft in Action, Decals Ministry of small aircraft productions – MSAP aus Canada.
- E-4 der 6./LG2 1940, Frankreich. Bildquelle und Decals Ministry of small aircraft productions – MSAP aus Canada.
Ralf hatte einen „Lurch“ in Form einer He 162 Salamander 1:72 mit dabei. Das Revell Modell hat seinen Ursprung bei Dragon. Schön bemalt direkt aus der Fertigungshalle, noch ohne fertige Tarnung.
Und schon vorauseilend zum diesjährigen Group-build eine Lear 36 in edlem Schwarz als „What if“ von A-Model.
Klaus zeigte sein Ju 88 Diorama 1:48 mit einer Wartungsszene in Kreta aus dem Jahr 2015 noch einmal.
Durch das hinzufügen von einer Pilotengruppe nach einem Originalfoto mit privatem Bezug, ein echter Hingucker und ein schönes persönliches Werk.
Uli brachte ein Modell einer RWD-9 in 1:72 mit zum Treffen. Die RWD-9 wurde 1933 für die Teilnahme am Europarundflug von 1934 und als Nachfolger der RWD-6 entworfen. Die Teilnahme am Europarundflug wurde für die RWD-9 ein großer Erfolg. Vier von sechs teilnehmenden Piloten kamen in der Endwertung mit ihren Flugzeugen unter die ersten zehn; davon konnten Jerzy Bajan und Stanisław Płonczyński jeweils Platz 1 und 2 belegen. Auch beim technischen Wettbewerb war die RWD-9 siegreich und belegte die Plätze eins bis drei.
Wie von Uli gewöhnt, ein ins Detail gehender Umbau aus einem RS-Models RWD-13 Bausatz. Das Original hatte als Besonderheit klappbare Flächen und für die STOL Eigenschaften Vorflügel und große Landeklappen.
Jürgen Weller




























